Der Name Shiatsu kommt aus Japan. Die spezielle Massage Methode entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Japan und ist aus der chinesischen Massage Tuina hervorgegangen.

Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort „Fingerdruck„. Die Massage erfolgt dabei mit Drucktechniken der Finger, der Hand und des Ellenbogen. Sie wirkt wohltuend und entspannend. Die Anwendung dieser speziellen Massagetechnik am bekleideten Körper hat zum Ziel, die Vitalfunktionen zu aktivieren. Der Masseur oder die Masseurin versucht dabei eine „energetische Beziehung“ zum Behandelten aufzubauen (Qi Energie).

Viele Aspekte der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Fünf-Elemente-Lehre werden im Shiastu miteinbezogen.

Die bedeutendsten Vetreter des Shiatsu sind Tokujiro Namikoshi (Gründer der ersten Shiatsuschule im Japan) und sein Schüler  Shizuto Masunaga (Er entwickelte den Stil Zen Shiatsu).

Behandlung

Die Shiatsu Massagebehandlung dauert mit dem Vorgespräch und der Ruhephase etwa 90 Minuten, die Massage selbst ca. 60 Minuten. Grundansätze sind, dass die Lebensenergie im menschlichen Körper frei fließen, stagnieren oder blockieren kann (die Ursachen sind vielfältig). Shiatsu, die Druckmassage nach fernöstlicher Tradition hat als Ziel  Körper, Geist und Seele zu harmonisieren, Erhaltung  und Förderung der Energiebalance und des freien Energieflusses.

Jede Behandlung ist  individuell. Das ist verständlich und nachvollziehbar, weil jeder Mensch täglich in einer anderen Situation ist. Und weil jeder Mensch einzigartig ist. Die Shiatsu-Behandlung ist für jeden Menschen in jedem Alter geeignet. Durch die besondere Achtsamkeit und Behandlungstechnik bringt Shiatsu eine Tiefenentspannung und Wohlbefinden.

Die Shiatsu-Behandlung bietet dem eigenen Körper eine Atmosphäre der Besinnung, Entspannung und Entdeckung von neuen Potentialen.

Dieser Massageart wird eine ganzheitliche Wirkung nachgesagt, die auf einem Jahrtausend alten Wissen basiert.