Bei der schwedischen Massage handelt es sich um die klassische Massage des Körpers. Diese macht sich sowohl manuelle als auch thermische Einflüsse, die auf den Körper wirken, zunutze. Mit den Händen massiert der Masseur den Rücken. Dabei werden knetende und streichende Bewegungen durchgeführt. Mit dieser Behandlung soll erreicht werden, dass die Muskulatur gelockert wird und sich entspannt. Fünf unterschiedliche Massagetechniken kommen bei der schwedischen Massage zum Einsatz.

Dabei handelt es sich um:

  • Streichen
  • Kneten
  • Klopfen
  • Reiben
  • und um das Erzeugen von Vibrationen
klassische Massage

klassische Massage

Streichende Bewegungen werden in Richtung des Herzens auf dem Körper ausgeführt. Durch den Druck, der unterschiedlich stark ausgeübt wird, kann eine Entspannung der Muskulatur erreicht werden. Das Streichen fördert auch die Durchblutung und wirkt sich positiv auf die Lymphgefäße aus. Es wird häufig als besonders angenehm empfunden. Beim Kneten schiebt der Masseur die Muskeln gegeneinander. Dadurch werden sie gedehnt. Die Folge davon sind gelockerte Muskeln.

Während des Reibens massiert der Masseur den Körper sowohl mit kreisenden als auch mit reibenden Bewegungen. Er verwendet dabei Fingerkuppen, Daumen und Handballen. Dies führt zu einer besseren Durchblutung. Beim Klopfen wird mit Hilfe von vorsichtigem Klatschen und Klopfen das Nervensystem in Schwung gebracht. Auch die Durchblutung wird durch diese Massagetechnik angeregt. Der Masseur erzeugt außerdem in rhythmischen Abständen Vibrationen, die eine lockernde und krampflösende Wirkung haben können.

Der Körper wird mit einem Duftöl massiert, was vorteilhaft für die entspannende Wirkung der Massage ist. Das Öl trägt auch dazu bei, dass die Haut elastischer wird. Eine Massage kann sich nicht nur auf den Körper belebend auswirken, sondern auch auf den Geist. Die klassische Massage ist in Schweden sehr beliebt und gilt als gute Möglichkeit, um das eigene Wohlbefinden zu steigern.

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